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Saison-Impressionen

EHC Bellmund – SC Biberen 4:5

Klägliche Leistung

 

Es war ein klägliches Spiel, welches den Zuschauern am Samstagabend in der Tissot Arena in Biel geboten wurde. 

Obwohl, und vielleicht auch gerade deshalb, die Biberer von Beginn weg das bessere Team zu sein schienen, konnten die Gäste den Bellmundern das Spiel nicht wirklich auf erzwingen. Oft war auf Seiten der Biberer immer nur jener Spieler aktiv, welcher auch in Puck-Besitz war. Die anderen vier auf dem Eis verharrten statisch oder zumindest passiv und schauten dem Kollegen regelrecht zu, statt diesen aktiv zu unterstützen. Dass die Biberer auch mit dieser kläglichen Darbietung zu Chancen kamen und in Führung gingen, sagt einiges über die Gegenwehr der Bellmunder aus.

Trotz der Weckrufe des Coaching-Staffs in der Pause, wollte sich das Spiel der Biberer auch in den weiteren Spielabschnitten nicht wirklich zum Guten wenden. Und wie so oft im Eishockey, wenn man zu passiv agiert holt einem das Spiel irgendwann ein.

In diesem Fall war dies nach rund 50 gespielten Minuten, als die Unparteiischen entschieden, sich aktiv in das Spielgeschehen einzumischen und Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen.

Für manche Spieler war es eine Premiere, dass ein Schiedsrichter eine Strafe ausspricht, nach mehreren Minuten des Überlegens dann aber zum Schluss kommt, dass er diese wieder zurückziehen möchte.

Auch dass eine Tätlichkeit, wobei ein Spieler von Bellmund einen am Boden liegenden Spieler der Biberer mit Faustschlägen gegen den Kopf eindeckte, nur mit einer 2 + 2 Minuten Strafe geahndet wird, lies die Emotionen der Biberer hochkochen und leider auch die Konzentration verlieren. (für alle zum Nachlesen: REGEL 141, Absatz 1 – FAUSTKAMPF - https://www.sihf.ch/media/12974/iihf-regelbuch-2018-22-d1_.pdf).

So kam es, dass etliche Spieler gleichzeitig auf der Strafbank sassen und auf dem Feld ein 3 gegen 3 ausgetragen wurde. Die Biberer, wie oben erwähnt komplett von der Rolle, kassierten dabei den Ausgleich zum 4:4.

 

Als Trostpflaster für das desolate Auftreten gelang den Biberern durch Mario Ernst rund 50 Sekunden in der Overtime der Siegtreffer zum 4:5.

 

Hoffen wir, dass dieser Auftritt ein Ausrutscher in der bislang guten Saison der Biberer war und dass die Fans in Zukunft wieder temporeiches und attraktives Eishockey zu Gesicht bekommen werden.

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